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Datenqualit?t des har-monisierten Meldewesens

Datenqualit?t des europ?isch harmonisierten Meldewesens

Kriterien

Für die Durchführung der Bankenaufsicht ist es von gro?er Bedeutung, dass die gemeldeten Daten konsistent und korrekt sind. Die EZB hat für die einheitliche Aufsicht im SSM Anforderungen an die Datenqualit?t formuliert. Diese werden derzeit anhand fünf verschiedener Kriterien überprüft.

  • Pünktlichkeit

  • Vollst?ndigkeit

  • Richtigkeit und Konsistenz

  • Stetigkeit

  • Plausibilit?t

Die Kriterien werden pro Einreichungsstichtag für alle meldepflichtige Institute bezogen auf das SSM-Meldewesen und der dafür geltenden Regelungen in der Aufgabenverteilung zwischen EZB und nationalen Aufsichtsbeh?rden (NCAs) analysiert und dienen der Beurteilung des Datenqualit?tsniveaus durch regelm??ige überprüfung. Die Prozesse werden in wesentlichen Teilen automatisiert durchgeführt. Nachfolgend werden die einzelnen Kriterien entsprechend dem aktuellen Stand der EZB aufgeführt.

Pünktlichkeit

Die überprüfung der Pünktlichkeit setzt an den rechtlich vorgegebenen Einreichungsterminen für Meldungen an. Eine Meldung zeitlich nach den in den Rechtsvorschriften – z.?B. Verordnung (EU) 680/2014 (ITS on Reporting) und EZB Verordnung (EU) 2015/534 - festgesetzten Stichtagen gilt als versp?tete Einreichung des betreffenden einzureichenden Moduls.

Vollst?ndigkeit

Die Prüfung zur Vollst?ndigkeit stellt auf das Vorhandensein aller einzureichenden Module und Vordrucke ab. Die Vollst?ndigkeit einer Meldung h?ngt dabei von institutsspezifischen Faktoren, bspw. der Gesch?ftst?tigkeit, ab und wird daher institutsindividuell beurteilt.

Neben den Prüfungen auf Modul- und Vordruckebene wird die Vollst?ndigkeit auch auf Datenpunktebene abgeprüft. Da die Meldung insbesondere einzelner Datenpunkte von den Gesch?ftsaktivit?ten eines Instituts abh?ngen kann, sind die Vollst?ndigkeitsvorgaben auf Datenpunktebene als technisches Mindestma? anzusehen. Dabei besteht grunds?tzlich keine Gewichtung der bankaufsichtlichen Relevanz einzelner Datenpunkte.

Richtigkeit und Konsistenz

Richtigkeit definiert die Korrektheit der übermittelten Meldungen gem?? den jeweils gültigen Meldeanforderungen. Kriterien sind u.?a. die Einhaltung der Validierungsregeln (XBRL und non-XBRL) gem. EBA Ver?ffentlichung sowie zus?tzliche Prüfungen der EZB.

Die überprüfung der Konsistenz stellt auf den logischen, automatisierbaren Zusammenhang zwischen einzelnen Vordrucken, Modulen und den Institutsstammdaten ab.

Stetigkeit

Die Prüfung der Stetigkeit bezieht sich auf den Inhalt von Modulen und Vordrucken im Zeitverlauf und stellt auf die Anzahl der übermittelten Datenpunkte sowie Ver?nderungen ausgew?hlter Gesch?ftsmerkmale ab, z.?B. die Anzahl gemeldeter W?hrungen oder L?nder.

Plausibilit?t

Unter dem Stichwort "Plausibilit?t" werden Werte analysiert, die aufgrund von automatisierten Vergleichsanalysen auff?llige Resultate bezogen auf Ver?nderungen im Zeitverlauf oder im Peer Group-Vergleich zeigen.


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