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Organisation

Organisation im Europ?ischen System der Zentralbanken

Das Eurosystem im ESZB

Da noch nicht alle Mitgliedstaaten der Europ?ischen Union der W?hrungsunion beigetreten sind, wird zwischen dem Europ?ischen System der Zentralbanken (ESZB) und dem Eurosystem unterschieden.

Das ESZB setzt sich zusammen aus der Europ?ischen Zentralbank (EZB) mit Sitz in Frankfurt am Main und den nationalen Zentralbanken (NZBen) aller Mitgliedstaaten der Europ?ischen Union (EU). Dem ESZB geh?ren somit auch die Zentralbanken der EU-L?nder an, die nicht Mitglied der Europ?ischen W?hrungsunion (EWU) sind, d.?h. die den Euro als W?hrung noch nicht eingeführt haben.

Das Eurosystem umfasst die EZB und die nationalen Zentralbanken der Mitgliedstaaten, die den Euro als gemeinsame W?hrung bereits eingeführt haben. Seit dem Jahr 2015 sind dies 19 Staaten.

Organe des ESZB

Der EZB-Rat

Grafik: EZB-Rat
EZB-Rat

Oberstes Entscheidungsorgan des Eurosystems ist der EZB-Rat. Ihm geh?ren der EZB-Pr?sident, der EZB-Vizepr?sident, die vier weiteren Mitglieder des EZB-Direktoriums sowie die Pr?sidenten bzw. Gouverneure der nationalen Zentralbanken des Eurosystems an. Dementsprechend ist der Pr?sident der Deutschen Bundesbank Mitglied im EZB-Rat.

Dem EZB-Rat sind nicht nur die geldpolitischen, sondern auch nahezu alle anderen zentralen Entscheidungskompetenzen zugewiesen, insbesondere das Recht, Leitlinien und Entscheidungen zur Ausführung der dem Eurosystem übertragenen Aufgaben zu erlassen. Der EZB-Rat legt ferner die Gesch?ftsordnung und die Organisation der Europ?ischen Zentralbank und ihrer Beschlussorgane sowie die Besch?ftigungsbedingungen für das Personal der EZB fest.

EZB-Direktorium

Das Direktorium der EZB führt die laufenden Gesch?fte der Europ?ischen Zentralbank und bereitet die Sitzungen des EZB-Rats vor. Es ist für die einheitliche Durchführung der Geldpolitik im Eurosystem gem?? den Leitlinien des EZB-Rats verantwortlich.

Das Direktorium besteht aus dem Pr?sidenten, dem Vizepr?sidenten und vier weiteren Mitgliedern. Sie werden vom Europ?ischen Rat mit qualifizierter Mehrheit ausgew?hlt und ernannt. Die Direktoriumsmitglieder sollen in W?hrungs- und Bankfragen anerkannte und erfahrene Pers?nlichkeiten sein.

Erweiterter Rat

Grafik: Erweiterter Rat
Erweiterter Rat

Solange nicht alle Staaten der Europ?ischen Union der W?hrungsunion angeh?ren, gibt es neben dem EZB-Rat noch ein weiteres Beschlussorgan, den "Erweiterten Rat". Ihm geh?ren der EZB-Pr?sident, der EZB-Vizepr?sident sowie die Pr?sidenten bzw. Gouverneure der nationalen Zentralbanken aller 28 EU-Staaten an. Der Erweiterte Rat ist das Bindeglied zu den Zentralbanken der EU-Staaten, die nicht an der W?hrungsunion teilnehmen. Geldpolitische Befugnisse hat er nicht. Doch leistet der Erweiterte Rat in Fragen der Erweiterung der W?hrungsunion sowie der Harmonisierung der Statistiken wichtige Vorarbeiten. Der Erweiterte Rat kann als "übergangsgremium" gesehen werden. Er wird aufgel?st, sobald alle EU-L?nder den Euro als gemeinsame W?hrung eingeführt haben.

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