Service Navigation

Inhalte

Inhalte

Informationen zur SEPA-überweisung, SEPA-Lastschrift und Kartenzahlung, sowie Hintergründe zu den technischen Standards finden Sie hier.

Entwicklung

Im einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum (Single Euro Payments Area, SEPA) werden einheitliche Verfahren und Standards im Euro-Zahlungsverkehr genutzt.

Der Europ?ische Rat für Wirtschaft und Finanzen (ECOFIN) hatte die Europ?ische Kommission im Dezember 2009 beauftragt, die Rahmenbedingungen zur Festsetzung von Endterminen für die Migration auf SEPA-Instrumente zu prüfen und gegebenenfalls entsprechende gesetzgeberische Ma?nahmen einzuleiten. Das Europ?ische Parlament forderte die Kommission im M?rz 2010 erneut auf, einen klaren, geeigneten und verbindlichen Termin für den Abschluss der Umstellung auf SEPA-Instrumente bis sp?testens 31. Dezember 2012 festzulegen. Im Juni 2010 hatte die Europ?ische Kommission die Ergebnisse des ECOFIN-Auftrages zur Festsetzung von Endterminen für die SEPA-Migration in einem Arbeitspapier zur ?ffentlichen Konsultation gestellt.

Im Dezember 2010 legte die Europ?ische Kommission den Vorschlag der "Verordnung zur Festlegung der technischen Vorschriften für überweisungen und Lastschriften in Euro und zur ?nderung der Verordnung (EG) Nr. 924/2009" (SEPA-Verordnung) vor. In fast einj?hrigen Verhandlungen erarbeiteten die Europ?ische Kommission, der Europ?ische Rat und das Europ?ische Parlament den schlie?lich deutlich modifizierten Verordnungsentwurf. Die "Verordnung Nr. 260/2012 zur Festlegung der technischen Vorschriften und der Gesch?ftsanforderungen für überweisungen und Lastschriften in Euro" (SEPA-Verordnung) trat am 31. M?rz 2012 in Kraft.

Das Kernelement der Verordnung bildete der verbindlich festgelegte Auslauftermin für die nationalen Zahlverfahren für überweisungen und Lastschriften am 1. Februar 2014. Neben dem Auslauftermin sah die SEPA-Verordnung auch befristete Ausnahmen für bestimmte nationale Zahlungsverkehrsprodukte und Vorschl?ge vor, die eine verbraucherfreundliche Umstellung sicherstellten. Mit dem SEPA-Begleitgesetz machte der deutsche Gesetzgeber von solchen einzelnen übergangsbestimmungen der SEPA-Verordnung Gebrauch. Grunds?tzlich erforderte die SEPA-Verordnung als Kontokennungen IBAN (International Bank Account Number, internationale Kontonummer) als auch BIC (Business Identifier Code, internationale Bankleitzahl). Ab 1. Februar 2016 sollte der Kunde aber von der verpflichtenden Angabe des BIC g?nzlich befreit werden. Für nationale Zahlungen galt diese Regelung in Deutschland bereits ab dem 1. Februar 2014. Darüber hinaus konnten Zahlungsdienstleister in Deutschland bis zum 1. Februar 2016 von Verbraucherinnen und Verbrauchern weiterhin die bekannten althergebrachten Kontoidentifikatoren (Kontonummer und Bankleitzahl) entgegennehmen. In diesem Fall wurde durch den Zahlungsdienstleister eine kostenlose und sichere Konvertierung in die IBAN durchgeführt.

Au?erdem war eine übergangsfrist für das in Deutschland stark genutzte Elektronische Lastschriftverfahren (ELV) bis zum 1. Februar 2016 vorgesehen.

Weiterhin wurde auch das in Deutschland lange bestehende Problem der Verwendung bereits erteilter Einzugserm?chtigungen im nationalen Lastschriftverfahren in dem neuen europ?ischen Verfahren gel?st. Die Verordnung sicherte die Nutzung der deutschen Einzugserm?chtigungen als SEPA-Mandate. Sie erg?nzte als begleitende gesetzliche Regelung die am 9. Juli 2012 erfolgte L?sung der Mandatsmigration durch eine ?nderung der Allgemeinen Gesch?ftsbedingungen der Banken und Sparkassen.

Au?erdem r?umt die SEPA-Verordnung den Kontoinhabern zus?tzliche Rechte ein, um ihre Konten gegen missbr?uchliche Lastschriften zu schützen. Die Einl?sung von Lastschriften kann beispielsweise dem Betrag nach begrenzt werden oder auf bestimmte Zahlungsempf?nger eingeschr?nkt werden.

Nach oben
时时彩挂机方案