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Sicherheitenstellung

Sicherheitenstellung

Die Deutsche Bundesbank verwendet im Rahmen der Besicherung von Kreditgesch?ften des Eurosystems ein sogenanntes Poolverfahren. Das wesentliche Merkmal dieses flexiblen Verfahrens ist, dass die Beleihungswerte aller eingereichten Sicherheiten in einem Sicherheitenkonto zusammengeführt werden, anstatt einzelne notenbankf?hige Sicherheiten bestimmten geldpolitischen Operationen zuzurechnen. Ansprechpartner zur Abwicklung geldpolitischer Gesch?fte und der Sicherheitenstellung finden Sie unter Kontakt.

Marktf?hige Sicherheiten k?nnen in Form einer Verpf?ndung, nicht marktf?hige Sicherheiten in Form einer Abtretung (stille Zession) bei der Deutschen Bundesbank eingereicht werden. Es existieren folgende Einreichungsm?glichkeiten:

  • Inl?ndische Wertpapierverpf?ndung zugunsten der Deutschen Bundesbank über Clearstream Banking Frankfurt (CBF) oder eine inl?ndische Depotbank (Drittverwahrer)
  • Grenzüberschreitende Nutzung von Sicherheiten über das Korrespondenzzentralbank-Modell (CCBM)
  • Grenzüberschreitende Nutzung marktf?higer Sicherheiten mittels Verbindungen zwischen Wertpapierabwicklungssystemen (SSS-Links)
  • Verpf?ndung eines Globalbetrages mittels Xemac
  • Elektronische Einreichung von Kreditforderungen (KEV)

Der t?glich von der Deutschen Bundesbank berechnete Beleihungswert des Sicherheitenkontos eines Gesch?ftspartners muss den Gesamtbetrag seiner Kreditinanspruchnahmen decken. Sofern der zur Besicherung von Refinanzierungsgesch?ften erforderliche Beleihungswert nicht unterschritten wird, ist die Freigabe von Sicherheiten grunds?tzlich m?glich.

Einreichung marktf?higer Sicherheiten

  1. Inl?ndische Wertpapierverpf?ndung (Domestic): Bei Clearstream Banking Frankfurt (CBF) hinterlegte notenbankf?hige Wertpapiere k?nnen mittels des Wertpapierabwicklungssystems CASCADE zugunsten des dort geführten Depots der Deutschen Bundesbank übertragen werden. Bei einer inl?ndischen Depotbank hinterlegte Wertpapiere k?nnen im Rahmen der Drittverwahrung auf die Deutsche Bundesbank übertragen werden.
  2. In anderen Mitgliedsstaaten des Eurosystems hinterlegte notenbankf?hige Wertpapiere k?nnen im Rahmen des Korrespondenzzentralbank-Modells (Correspondent Central Banking Model, CCBM) grenzüberschreitend genutzt werden. Hierfür unterhalten die nationalen Zentralbanken gegenseitig Depotkonten. Die Bereitstellung von Triparty-Globalbetr?gen über das CCBM ist ebenfalls m?glich. Zugelassen sind die Triparty-Systeme CmaX der Clearstream Banking S.A. Luxembourg und AutoSelect der Euroclear France S.A./Euroclear Bank S.A.
  3. Unter 2. genannte Wertpapiere k?nnen ferner über zugelassene Verbindungen zwischen Wertpapierabwicklungssystemen (Security Settlement Systems, SSSs) übertragen werden. Hierfür ist die ausl?ndische Verwahrstelle zu beauftragen, die Sicherheiten auf das Depot der Deutschen Bundesbank bei CBF oder bei Clearstream Banking Luxemburg (CBL) zu übertragen.
  4. Unter 1. genannte sowie bei CBL hinterlegte notenbankf?hige Wertpapiere k?nnen auch mittels Xemac, dem Sicherheitenverwaltungssystem der CBF, zugunsten der Deutschen Bundesbank bereitgestellt werden. Der Deutschen Bundesbank werden dazu über Xemac Globalbetr?ge (Summe der Beleihungswerte von Wertpapieren) übermittelt. Weitere Informationen zu Xemac bietet die Website der CBF.

Einreichung nicht marktf?higer Sicherheiten

Das web-basierte Verfahren "Kreditforderungen - Einreichung und Verwaltung" (KEV) erm?glicht die komfortable Einreichung von Kreditforderungen. Der Zugang zu KEV erfolgt über das ExtraNet, der E-Business-Plattform der Deutschen Bundesbank, um einen sicheren Datentransfer zu gew?hrleisten. Weitere Informationen finden Sie im KEV-Bereich der Deutschen Bundesbank.

Einlieferung und Freigabe von Sicherheiten

Die Einlieferung und Freigabe von Wertpapieren kann auf verschiedenen elektronischen Wegen avisiert bzw. beantragt werden. Bei technischen St?rungen kann dies im Ausnahmefall via Fax erfolgen. Die entsprechenden Vordrucke? finden Sie in unserem Download-Bereich. Die Einlieferung und Freigabe über ?Triparty-Systeme (Xemac, Cmax, Autoselect) oder KEV kann ohne ?Avis/Antrag erfolgen.

EinreichungCAPXMLSWIFTSystem-Instruktion

Domestic

XXX
CCBMXXX
SSS LinksXXX
Triparty (Xemac, Cmax, Autoselect)?X
KEV?X

Für die Freigabe von Sicherheiten ist eine SWIFT-Nachricht oder - im Falle von Xemac und KEV - eine entsprechende System-Instruktion an die Deutsche Bundesbank zu senden.

Hinterlegte Sicherheiten

Nachstehende Tabelle gibt einen überblick über die Sicherheiten, die von Gesch?ftspartnern der Deutschen Bundesbank hinterlegt wurden. Diese marktf?higen und nicht-marktf?higen Sicherheiten stehen zur Besicherung geldpolitischer Operationen und Innertageskrediten zur Verfügung. Im Glossar werden die wichtigsten Fachbegriffe erl?utert.

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