Service Navigation

Vergütung

Verordnung über die aufsichtsrechtlichen Anforderungen an Vergütungssysteme von Instituten Institutsvergütungsverordnung – InstitutsVergV

Eine Vergütungspolitik, die auf kurzfristige Parameter ausgerichtet ist und einseitig Erfolg belohnt, ohne Misserfolg ausreichend zu sanktionieren, kann dazu verleiten, den langfristigen und nachhaltigen Unternehmenserfolg aus dem Blick zu verlieren. Eine derartige Vergütungspolitik l?uft einem angemessenen Risikomanagement zuwider. Wie die Finanzmarktkrise gezeigt hat, k?nnen die durch eine verfehlte Vergütungspolitik gesetzten Fehlanreize Risiken nicht nur für die Stabilit?t einzelner Unternehmen, sondern auch für die Finanzstabilit?t im Allgemeinen begründen.

Mit der In-s-tituts-verg-ü-tung-s-verordnung (In-s-tituts-VergV) werden die Vorschriften des § 25a Abs. 1 S. 3 Nr. 6 KWG n?her bestimmt. Dieser fordert von den Instituten angemessene und transparente Vergütungssysteme, die auf eine nachhaltige Entwicklung ?des Un-terneh-mens ausgerich-tet sind.

Die im Dezember 2013 in Kraft getretene InstitutsVergV wurde zuletzt mit Wirkung zum 26. April 2019 auf Grund von Artikel 1 der Zweiten Verordnung zur ?nderung der Institutsvergütungsverordnung vom 15. April 2019 in Folge der ?nderung des KWG durch Artikel 8 des Gesetzes über steuerliche und weitere Begleitregelungen zum Austritt des Vereinigten K?nigreichs Gro?britannien und Nordirland aus der Europ?ischen Union (Brexit-Steuerbegleitgesetz) vom 25. M?rz 2019 ?angepasst. Sie unterscheidet zwischen allgemeinen Anforderungen an die Vergütungssysteme der Mitarbeiter aller Institute und besonderen Anforderungen an die gem?ss § 25n KWG als bedeutend Institute und deren Risikotr?ger. Die dazu geh?rige Auslegungshilfe wurde am 16.02.2018 ver?ffentlicht.

Nach oben
时时彩挂机方案