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Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht

Geb?ude der BIZ in Basel am Aeschenplatz

Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht

Der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht (Basel Committee on Banking Supervision, BCBS) wurde 1974 von den Pr?sidenten der G10-Notenbanken gegründet. Heute geh?ren dem Baseler Ausschuss hochrangige Vertreterinnen und Vertreter der nationalen Zentralbanken und Aufsichtsbeh?rden aus 28?Jurisdiktionen an. Deutschland wird von Herrn?Prof. Dr. Wuermeling für die Bundesbank und Herrn R?seler für die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht vertreten. Der Baseler Ausschuss tritt in der Regel bei der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in Basel zusammen, wo sich auch sein st?ndiges Sekretariat befindet.

Ziel des Baseler Ausschusses ist die St?rkung der Finanzstabilit?t durch die weltweite Verbesserung der Regulierung und Beaufsichtigung von international t?tigen Banken und ihrer Praktiken. Der Baseler Ausschuss setzt die globalen Standards für die Bankenaufsicht. Zwar haben seine Ver?ffentlichungen keinen formalrechtlichen Charakter, eine Umsetzung in das nationale Recht der Mitgliedstaaten wird jedoch als Ergebnis einer freiwilligen Selbstverpflichtung erwartet. Seit 2008 haben sich zudem die G20-Staats- und Regierungschefs regelm??ig zu einer Umsetzung der Baseler Standards verpflichtet.

Der Baseler Ausschuss überwacht die Umsetzung seiner Standards strikt. Der nationale rechtliche Umsetzungsstand wird halbj?hrlich im Frühling und Herbst ver?ffentlicht. Au?erdem überprüft der Ausschuss die inhaltliche Konsistenz der Umsetzung in den einzelnen Mitgliedstaaten und die Konsistenz der Auswirkungen auf die risikogewichteten Aktiva bei der Anwendung in den Banken.

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